Wie erfahrenen Betreibern von Webseiten oder findigen Marketeern bereits seit langem bekannt ist, beeinflussen relevante Links, welche auf die eigene Webseite zeigen, nach wie vor die Positionierung im Suchergebnis. Vor allem die Weitergabe des Pageranks, Linkjuice oder wie auch immer man das Renommee einer Webseite nennen möchte ist dabei interessant. Um das zu unterbinden und trotzdem die Monetarisierung des eigenen Angebots zu ermöglichen, gibt es seit längerem das „nofollow“ Attribut.

Dass Links, welche das eben genannte Attribut enthalten weniger „Wert“ sind als die, welche frei davon sind, ist allgemeiner Tenor. Um den Rahmen nicht zu sprengen, gehen wir in diesem Artikel nicht weiter auf ein gewisses natürliches Verhältnis ein, welches trotz der wertigeren dofollow Links eingehalten werden sollte.

Google´s Einstellung (dort Richtlinie genannt) dazu ist klar. Man soll / darf solche Links nicht verkaufen.

Eigentlich gilt nach wie vor:

Der Kauf und Verkauf von Links, die PageRank weitergeben, kann die Qualität der Suchergebnisse beeinträchtigen. Die Teilnahme an Linktauschprogrammen ist ein Verstoß gegen die Richtlinien für Webmaster von Google und kann sich negativ auf das Ranking einer Website in den Suchergebnissen auswirken.

Link dazu: Spam, bezahlte Links oder Malware melden

Weiter soll sich folgendes Verhalten negativ auswirken:

Kauf oder Verkauf von Links, die PageRank weitergeben. Dazu gehören der Austausch von Geld für Links oder Beiträge, die Links enthalten, sowie der Austausch von Waren oder Dienstleistungen für Links. Darüber hinaus zählt dazu auch das Senden „kostenloser“ Produkte, wenn Nutzer im Gegenzug etwas darüber schreiben und einen Link einfügen.

Link dazu: Linktauschprogramme

Video dazu:

Ein abschließender guter Link zum Thema aus dem Blog der Google Webmaster Zentrale.

So verwundert es jedoch sehr, dass zahlreiche Betreiber großer Webseiten (Zeitungen, Ableger von TV-Kanälen, Stadtportale) Links ungestraft zum Verkauf anbieten können. Da SELLFIRST aus München stammt und aus gleichem Grund Erfahrungen sowie Hintergrundinformationen in dieser Region besitzt, geht es in diesem Artikel um die Seite www.münchen.de

Genau gesagt um die Subdomain (https://branchenbuch.portal.muenchen.de/), welche jedoch keine eigenständige Unternehmung darstellt, sondern Teil der initial genannten Webseite ist. Die Inhalte sind auch erreichbar unter: https://www.muenchen.de/branchenbuch.

München.de ist eines von mehreren Stadtportalen, welches laut Impressum von der jeweiligen Stadt selbst geführt wird (https://www.muenchen.de/meta/impressum/bg.html). Hier kann man wie in anderen Städten auch, einen kostenlosen Branchenbucheintrag erstellen. Soweit so gut. Dass diese kostenfreien Einträge immer seltener freigeschalten werden, seit dem man erkannt hat, dass sich damit gutes Geld verdienen lässt, soll hier auch nicht das Thema sein.

Es geht genau gesagt darum, dass es hier im großen Stil möglich ist, einen Link zu erwerben, welcher Einfluss auf das Suchergebnis hat. Nun könnte man sagen, es handelt sich ja nicht um einen reinen Link, sondern um einen Branchenbucheintrag. Das ist auch korrekt.
Geht es jedoch darum den Link nach der Zahlung für das erste Jahr zu verlängern, wird man von den Vertriebsmitarbeitern nicht nur direkt auf den gekauften Einfluss der Verlinkung hingewiesen. Das Ganze wird zeitgleich mit einer kostenlosen Sistrix Analyse untermauert.

Das Ganze liest sich dann wie folgt:

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für das freundliche Gespräch von vorhin. Im Anhang habe ich für Sie Ihre aktuelle https://www.sistrix.de -Auswertung Ihrer Website hinzugefügt.

In Abbildung 1 sehen Sie Ihre tagesaktuelle Informationen darüber, mit welchen Keywords Ihre Website in Google gerankt wird.

Abbildung 2 zeigt, wo wir mit Keywords gute Chancen haben, Ihre Website mit der Hilfe unserer Links noch weiter nach vorn zu bringen.

Abbildung 3 stellt dar, welche entscheidenden Websites im Zusammenspiel von no-follow-Links, einem hohen Sichtbarkeitsindex sowie den Sitewide-Links auf Ihre Internetseite verweisen. Sie erkennen natürlich hierbei auch auf den ersten Blick die führende Rolle von muenchen.de, die mit Abstand für Ihre Auffindbarkeit von www. xxx .de  verantwortlich ist. Es gibt kein anderes Portal auf diesem Link-Niveau, von welchem Sie in diesem Maße profitieren.

Es wäre doch kaufmännisch für Sie ein Verlust, wenn Sie auf Ihre muenchen.de-Backlinks verzichten, welche Ihnen seit letztem Jahr kontinuierlich Ihre Top-Platzierung trotz steigendem Wettbewerbs garantiert haben. Abgesehen von den guten Bewertung die Ihre Mini-Homepage bei uns hat.

Zeitgleich wird recht unverblümt der Eindruck erweckt, dass die eigene gute Positionierung nur zustande kommt, durch das Bezahlen der Jahresgebühr an den Webseitenbetreiber. Obwohl in der Mail von nofollow Links die Rede ist, sind sämtliche Links im Branchenbuch dofollow Links.

Ohne die im Folgenden genannte Ludwigs-Apotheke an den Pranger stellen zu wollen (sie war einfach der erste Link), kann an diesem Beispiel ganz einfach klar aufgezeigt werden, dass es sich um dofollow Links handelt.

Link Zum Eintrag, auch Mini Homepage genannt. Sieht man sich hierzu den Quelltext (Zeile 51) an, ist offensichtlich. Es geht um <meta name=“robotscontent=“index,follow„/> Links welche Google verfolgen soll. Das bedeutet in der Regel zeitgleich, dass ein gewisses Renommee auf die Zielseite abstrahlt. 

Nun stellt sich die Frage (Antworten darauf in Form von Kommentaren sind ausdrücklich erwünscht), warum darf der eine das und der andere nicht?

Genauere Informationen zum „Branchenbucheintrag“ gibt es unter:
https://www.muenchen.de/branchenbuch/firmeneintrag.html

Preise für die käufliche Verlinkung und Vererbung des relevanten Verweises sind hier zu finden:
https://www.muenchen.de/media/bb/preisliste_firmenverzeichnis.pdf (Klick lädt PDF)

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