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Soziale Netzwerke

Wer heute plant, eine professionelle Webseite mit gewerblichem Charakter erstellen zu lassen, dem sollten die Wörter Social Media, ‚Facebook Seite‘ oder ‚Google+‘ keine Fremdwörter mehr sein.

Damit verbunden steht man direkt vor der Frage: „Benötige ich einen Social Media Kanal oder eher nicht?“
Im Folgenden genannte Überlegungen müssen bei der Planung einer nachhaltigen Strategie einbezogen werden:

1. Kann und werde ich den Kanal regelmäßig bedienen?

Die allererste und wichtigste Frage ist, ob man Zeit für dieses Vorhaben hat und wenn ja, ob diese Zeit auch regelmäßig zur Verfügung steht. Mal davon abgesehen, dass man einen aussagekräftigen Social-Media-Kanal nicht in kurzer Zeit erstellen kann, geht die wirkliche Arbeit erst los, sobald dieser publiziert ist. Je nach Vorhaben und Möglichkeiten sind also vorab einige Stunden (ca. 2  – 5) für die Einrichtung  und dann mindestens 30 Minuten in der Woche (besser jedoch täglich) nötig um auf diese Weise seine Kunden anzusprechen.

Wer von Beginn an daran zweifelt regelmäßig aktiv zu sein, dem sei geraten Abstand von der Überlegung zu nehmen, eine Facebook oder Google+ -Seite zu erstellen. Die Gründe dafür sind z.B.:

  • Ein ungepflegter Firmen-Kanal erweckt schnell den Eindruck, dass das Unternehmen
    nicht mehr aktiv oder eben nicht in der Lage sei angefangenes zu Ende zu bringen
  • Des weiteren, nutzen immer mehr Konkurrenten verwaiste Unternehmensseiten von
    Mitbewerbern um auf sich selbst aufmerksam zu machen
  • Unkommentierte Anmerkungen – vor allem von nicht zufriedenen Kunden – können
    das Bild der Firma / des Unternehmens verzerren und sogar nachhaltig schädigen

Natürlich gibt es auch Angebote diese sozialen Kanäle von externen Anbietern pflegen zu lassen. Die damit verbundenen Kosten müssen jedoch langfristig gut kalkuliert sein. Eine solche Investition, zahlt sich meist erst nur indirekt wieder aus. Sollte man vorhaben mehrere soziale Kanäle zu bedienen, multipliziert sich selbstverständlich der Aufwand (Kosten/Zeit).

Fazit: Man sollte sich vorab umfangreich Gedanken machen und die benötigte Zeit zur Pflege realistisch einschätzen.

2. Welche Social Media Kanäle kommen in Frage?

Facebook | Google+ | Twitter | Linkedin | XING

Facebook, seit Februar 2004 aktiv und der wohl größte sowie bekannteste Anbieter. Gleich hier gilt es jedoch zu entscheiden, ob das dort aktive Publikum die eigene Zielgruppe darstellt. Für Leistungen & Produkte, welche eine große Masse ansprechen und auf Endkunden ausgerichtet ist, scheint das Unternehmen aus Kalifornien eine passende Plattform zu sein. Neben den auf dem eigenen Kanal publizierten Nachrichten, lassen sich unkompliziert Werbeanzeigen schalten. Für die Erstellung einer Facebook Unternehmens-Seite ist ein zugehöriger eigener Account zwingend nötig. Über Sinn und Unsinn dieser Vorgabe kann man streiten, darüber hinweg kommt man jedoch bisher noch nicht.

Google Plus, 2011 angetreten um dem zuerst genannten Platzhirsch Einhalt zu gewähren, hat nach eigenen Angaben mittlerweile über 500 Mio aktive Nutzer. Bis heute scheiden sich die Geister, wenn es darum geht die Vor- und Nachteile der beiden Netzwerke von „Facebook“ und „Google+“ zu vergleichen. Dabei ist das gar nicht nötig. Auch wenn der Aufbau beider Plattformen sich ähnelt, unterscheidet sich das Publikum sowie die Nutzung grundlegend. Um eine Unternehmensseite bei Google+ zu erstellen ist es nötig sich bei Google (kostenfrei) anzumelden.

Twitter, seit 15. Juli 2006 erreichbar – zählt mit seinen „nur“ 140 Zeichen welche pro Nachricht versendet werden können zu den „Kurznachrichtendiensten“. Wenn man die Tagespresse beobachtet, hat man oft das Gefühl, dass Politik und Prominenz ohne dieses Sprachrohr nicht mehr leben könnten. Obwohl man Twitter selten aktiv besucht, sind darüber veröffentlichte Nachrichten oft in aller Munde und weit im Netz verbreitet.

Linkedin, wurde 2003 gegründet und gilt seither als größtes international aufgestelltes Businessnetzwerk. Obschon man seit 09.2012 auch Statusmeldungen ähnlich wie bei Facebook & co. veröffentlichen kann, beschränken diese sich fast ausschließlich auf Nachrichten mit seriösem / gewerblichen Inhalt. Nach einer kurzen Anmeldung und dem Anlegen eines persönlichen Profils, gebt es bei Linkedin auch die Möglichkeit für Unternehmen eine Seite zu erstellen.

XING, ein weiteres soziales Netzwerk (gegründet 2003), welches wie Linkedin vorrangig für die Verbindung zwischen beruflichen und geschäftlichen Interessen geschaffen und ausgebaut wurde. Der mittlerweile auch international vertretene Anbieter, hat seine Wurzeln in Hamburg und ist deshalb im deutschsprachigen Raum besonders beliebt. Um ein Unternehmensprofil anzulegen ist auch hier die Einrichtung eines kostenlosen persönlichen Profils nötig.

3. Welcher Kanal entspricht am ehesten meiner Zielgruppe?

So verschieden die Angebote sind, ist  dort auch das jeweilige Publikum. Während sich Nutzer von Facebook dort die meiste Zeit aufhalten um Bescheid zu geben / zu erfahren, was Sie selbst oder Ihre „Freunde“ gerade machen, wird ein Linkedin Besucher in der Regel gezielt nach Informationen zu einem Unternehmen oder einer Fachkraft suchen. Wie Eingangs bereits geschrieben, eignet sich Twitter nicht für lange Ansprachen, wobei bei Google-Plus direkt verschiedene Kreise mit Informationen versorgt werden können.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die genannten Kanäle folgenden Kriterien entsprechen:

Facebook – Zielgruppen gerichtete Ansprache an Endverbraucher jeden Alters (vorwiegend jüngere Generation)
Google+ – Internetaffiner und in Netzwerken organisierter Nutzer (in der Regel sehr erfahren im Gebrauch sozialer Netzwerke)
Twitter – Kurznachrichten die oft und schnell im ganzen Internet geteilt werden
Linkedin – Ansprache einer großen Gruppe von internationalen Entscheidern und gewerblich orientierten Anbietern
XING – Freiberufler und Entscheidungsträger vorwiegend aus dem deutsche Sprachraum

 

StrategieSinngemäß ist es für den Werbefeldzug einer neuen Limonade besser sich ein gepflegtes Profil bei Facebook zu schaffen, als für den Vertriebsleiter eines Versicherungskonzerns welcher regionale Partner sucht. Anders gesagt, stellt sich der gewünschte Erfolg schneller ein, wenn man die Zielgruppe auf dem passenden Kanal anspricht.

Selbstverständlich gibt es eine Reihe weiterer Überlegungen, die man Anstellen sollte bevor man sich für oder gegen den Einstieg als Unternehmen in Soziale Netzwerke entscheidet. Will man die Sache  beruhigt und rundum durchdacht angehen, empfiehlt es sich abschließend eine sogenannte EXIT-Strategie  parat zu haben. Diese verhindert, wenn die Dinge doch anders laufen als geplant, dass ein irreversibler Schaden angerichtet wird.

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